Enya Mia vom Gehrshof

25Aug/100

Urlaub in Frankreich (Teil 2)

Ich bin ja bereits im Letzten Teil darauf eingegangen, dass es wichtig ist sich so früh wie möglich ins Auto zu schleichen, wenn man die ersten Anzeichen entdeckt, dass die Menschen in den Urlaub fahren wollen. Autofahren zählt nicht zu meinen größten Vergnügen. Mir wird nicht schlecht, aber ich mag es nicht, hinten im Kombi zu sitzen, sondern – wenn schon Auto fahren -, dann doch bitte auf der Rückbank bei den Menschen. Dann wird man zwischendurch mal gestreichelt. Ist doch viel netter als hinten. Natürlich bin ich auf der Rückbank angeschnallt. Viel Bewegungsfreiheit habe ich da nicht. Egal, Hauptsache nicht hinten drin!
Also wir nach Frankreich. Ziemlich lange Fahrt – und dann Paris. Auf mich haben sie ja nicht gehört. Am späten Freitagnachmittag durch Paris. Klar, da ist Stau. Das dauert. Und dann, das war speziell. Haben die Menschen nicht genug für das Auto zu trinken dabei. Runter von der Stadtautobahn, rein ins Gewühl, Tankstelle suchen und alles bei „menschlicher“ Hitze. Waren die „neben der Spur“, die Menschen. Schließlich, andere Menschen nach dem Weg gefragt, denke ich – habe die Sprache nicht verstanden -, Tankstelle gefunden und dann wieder raus aus dem Gewühl. Abenteuerlich! Schließlich – es war mittlerweile schon ziemlich spät geworden. Menschen telefoniert, versucht Hotelzimmer zu bekommen. Klappte nicht. Was tun? Da hab’ ich ihnen zu verstehen gegeben, dass es doch toll wäre, wenn wir alle mal im Auto übernachteten. Haben wir dann schließlich auch gemacht – drei Menschen und ich – auf einer Raststätte. Ich fand das super, schön kuschelig war das.

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