Enya Mia vom Gehrshof

24Dez/100

Adventskalender fuer Hunde?

Adventskalender

Sowas Blödes! Ich habe ja lange überlegt, ob ich dazu überhaupt etwas schreiben soll. Aber jetzt ist Weihnachten! Und man stelle sich mal vor, kein Türchen des Adventskalenders ist geöffnet! Keine einzige! Und hinter jedem Türchen steckt doch leckere Schokolade. Ja, ich weiß, Hunde sollen keine Schokolade essen, sagen die Menschen. Tut ihnen nicht gut, meinen sie. Vermutlich sagen sie das nur deshalb, weil sie die Schokolade viel zu gerne selber essen.
Ich verstehe das nicht: warum essen meine Menschen die Schokolade nicht. Sie wollen das Bild nicht zerstören, habe ich sie sagen hören. Und das würde passieren, wenn man die Türchen öffnet. Hund muss wissen, mein Bild ist auf dem Kalender. Ich mit Weihnachtsmütze. Wie albern! War das eine Tortur als das Foto gemacht wurde. Dieses bekloppte Stillsitzen und dann noch in dieses blitzende Ungetüm schauen!

Mia´s Adventskalender

Zum Glück habe ich selber einen Kalender bekommen – ein Adventshaus. Und natürlich sind die Türchen geöffnet worden und ich habe jeden Tag ein Leckerli bekommen. Morgen dann das letzte Türchen. Hoffentlich belassen meine Menschen es morgen nicht dabei, sondern legen mir noch etwas Schmackhaftes unter den Tannenbaum. Der Adventskalender mit der Schokolade wäre lecker!

19Nov/100

Newsletter

Bedingt durch meine Menschen, die ich ständig bespaßen muss bin ich leider ein ziemlich unbeständiger Blogger. Das ist mir natürlich bewusst und ich habe lange nach einer Lösung gesucht, wie ich meine Leser informieren kann, wenn es mir mal gelingt einen Artikel zu veröffentlichen.
Aus diesem Grund habe ich nun einen Emailnewsletter in den Blog eingeführt. Auf diese Weise erhaltet ihr eine Emailbenachrichtigung, wenn es wieder etwas neues vom "Blogger auf vier Pfoten" gibt.





Tragen Sie sich in den Newsletter von Enya-Mia.de ein.
* indicates required




veröffentlicht unter: Anekdoten keine Kommentare
13Nov/100

Entlebucher Sennenhund

Wer ist der Entlebucher Sennenhund?

Enya Mia vom Gehrshof, der bloggende Entlebucher Sennenhund

Entlebucher Sennenhund

Nun, dazu findet man einiges im Netz, auch in Büchern. Und das, was man dort erfahren kann, ist grundsätzlich nicht falsch. Trotzdem stellt sich uns die Frage, warum in der Beschreibung des Entlebucher Sennenhundes nicht nach dem Prinzip „Gelbe Seiten“ vorgegangen wird: Frag doch die, die sich auskennen!
Mich hat zwar niemand gefragt. Aber wer fragt schon einen Hund? Ich will nun doch selber Auskunft geben, wer wir eigentlich sind. Es ist richtig, wir sind das, was der Mensch als „richtigen Hund“ bezeichnet, keines dieser Hündchen, die von der Größe her locker auch als Meerschweinchen durchgehen würde. Riesig sind wir allerdings auch nicht. Wir passen problemlos in einen Kombi, so dass dieser auch noch mit Gepäck und nicht ausschließlich mit uns befüllt ist.
Also, wenn ich mich so anschaue – geschmeidige, ausgesprochen hübsche Erscheinung, dreifarbig – überwiegend schwarz, dann braun mit weißen Akzenten. Ja, ich würde sagen, ich bin kräftig, besser: muskulös!, aber in keiner Weise dicklich. Wenn ich so in den Spiegel schaue – ein ganz hübsches Gesicht können wir Entlebucher unser Eigen nennen. Schwarz wieder die Grundfarbe, weiß umspielt unsere Nase mit einem weißen aufsteigenden Strich zur Stirn hin und über den haselnussbraunen Augen jeweils ein brauner Farbakzent. Die Gesamtkomposition unseres Gesichtes vermittelt einen aufgeschlossen und wachen Gesamteindruck.
Ich bin 48 cm hoch (Risthöhe) und 25 Kg schwer als Hündin. Der Rüde wird schon noch etwas größer und auch noch deutlich schwerer. Nicht zu unterschätzen ist mein Bellen. Nicht zuletzt durch diesen tiefen Sound verschaffe ich mir Respekt. Ich bin ausgesprochen athletisch, springe locker aus dem Stand bis auf Schulterhöhe eines Menschen, der so 180 cm groß ist.
Wir sind ziemlich klug und können eine Menge lernen. Darüber hinaus sind wir friedliebend und mögen es nicht, wenn Menschen sich streiten. Da muss man schonmal dazwischen gehen. Wir passen auf unsere Menschen auf. Mit kleinen Kindern geht man besser vorsichtig um. Von außen betrachtet wirkt das manchmal so als ob Angst uns dabei leitet, weil wir lieber mal einen Schritt zurückgehen, wenn sie zu ungestüm auf uns zustürzen.
Entlebucher sind total verspielt – immer und zu jeder Zeit. Bällchen sind für uns das Größte. Da wir Bewegung lieben ist es für uns auch kein Problem mit unseren Menschen zu joggen. Gerne gehen wir auch mit der ganzen Familie spazieren. Menschen sind so unselbständig und vielen mangelt es entscheidend an Orientierung. Man kann nie wissen, ob sie den Weg wieder zurückfinden.
Ach so – wir haben noch drei größere Geschwister in unserer großen Hundefamilie: den Appenzeller, den Berner und den Großen Schweizer Sennenhund.
Schließlich – Entlebucher Sennenhunde sind immer noch etwas Besonderes, was auch damit zusammenhängt, dass mit uns noch kein Film gedreht wurde. Zum Glück! Man will sich ja nicht ständig selber begegnen, nur weil die eigene Rasse zur Mode geworden ist.
Nur so nebenbei, wer das Gefühl bekommen hat, dass ich eingebildet bin, der liegt natürlich falsch.

1Aug/100

Ich bin wieder da

Endlich ist es wieder soweit. Es gibt wieder Beiträge vom (das vom hier ist sehr wichtig, denn ich schreibe wieder selber) Entlebucher Sennenhund aus Bremen. Nachdem ich eine längere kreative Pause eingelegt habe, die meine Familie dafür genutzt hat, auf eigene Faust Beiträge über mich zu veröffentlichen, habe ich mich dazu durchgerungen, wieder selber Beiträge zu veröffentlichen.

Ihr glaubt nicht, wie schwer es ist, der eigenen Familie schonend beizubringen, dass man selber wieder schreiben will und darüber hinaus plant ihre alten Beiträge zu überarbeiten. Wie man sieht ist es mir gelungen, meine Familie zur Mitarbeit zu bewegen.

Ich hoffe, mir gelingt es, euch Erlebnisse aus meinem Leben näher zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Enya Mia vom Gehrshof

7Jun/090

Hund, wo bist du? Mia mit blauem Kirchentagsschal

Entlebucher Sennenhund mit Kirchentagsschal

Mia mit einem blauen Kirchentagsschal

Auf dem Bild sieht man, dass ich ein neues modisches Accessoire mein Eigen nenne.

Wie es in diesem Blog so üblich ist, stelle ich nun Vermutungen über den Sinn bzw. Unsinn dieses blauen Schals an.

Bei dem blauen Schal handelt es sich um eine dieser kurzen Modehypes bei dem eigentlich jeder mitmacht. Sie sind aber nach einer kurzen Zeit auch schon wieder out. Das Phänomen des blauen Schals zeichnet sich durch seine ransante Verbreitung bei einer ausgesprochenen Kurzlebigkeit aus.

Was ist passiert?

Unter einem Vorwand, den sie als Kirchentag bezeichnet haben, sind massenweise Menschen in mein beschauliches Reich (Bremen) eingefallen. Einige dieser Individuen führten die bereits angesprochenen blauen Schals bei sich. Die anderen waren für Verlockung besonders anfälligg. Das führt dazu, dass sich der blaue Schal wie eine Epidemie ausbreitete.

Kein Spaziergang war mehr möglich ohne zumindest einmal einem Schalträger zu begegnen. Über den Sinn des Schals kann ich nur Vermutungen anstellen - aber wer versteht schon die Gedanken der Menschen? Aber als Hund lernt man ja schon früh sich mit den Menschen zu arrangieren. Aus diesem Grund statten ich mich auch mit einem Schal aus, um nicht gleich auf einen Blick als Außenseiter identifiziert zu werden. Der Spuk war nach wenigen Tagen wieder vorbei und das Einzige was bleibt ist der blaue Schal in meinem Schrank.

Anmerkung für die Skeptiker

Die Menschen, die sich wundern, warum ich von einem blauen Schal spreche, obwohl ja Hunde, zu denen ich zähle, keine Farben sehen, sollten folgendes bedenken.

Die Meisten Hunde können keinen Blog schreiben.